Dr. rer. nat. F. Herfurth
Heilpraktiker - Vorstandsmitglied im VUH

Akupunktur

Die Akupunktur ist eine der faszinierendsten Heilweisen, die menschlicher Erfindungsgeist je hervorgebracht hat.

Herkunft und Geschichte

Die Anfänge der Akupunktur liegen über 5000 Jahre zurück. Bücher über die Akupunktur gibt es etwa 2000 Jahre. In Deutschland wurde die Akupunktur schon im 17. Jahrhundert angewandt. Der Leibarzt des preußischen Königs, Heinrich v. Michaelis, setzte die Akupunktur bereits vor dem Jahre 1825 ein.

Anerkennung der Akupunktur

Heute besteht nach Meinung kompetenter Experten kein Zweifel mehr an der Wirksamkeit der Akupunktur. Eine von der Welt-Gesundheits-Organisation (WHO) beauftragte Expertenkomission erstellte 1979 eine Liste mit über 40 Krankheiten, bei denen die Anwendung der Akupunktur empfohlen wird. Ein Auszug dieser Liste ist weiter unten auf der Seite angeführt.

Wirkungsweise

Der Nadeleinstich führt an Nervenenden zu Stimulationen des Rückenmarks und Teilen des Gehirns. Dadurch kann bereits im Rückenmark die Weiterleitung eines Schmerzimpulses unterdrückt werden. Außerdem werden körpereigene Übermittlungsstoffe und Opiate (z.B. Endorphine, Enkephalin, Dynorphin) freigesetzt. Viele dieser Wirkungen können sonst nur über künstliche Mittel wie Pharmazeutische Produkte (z.B. in Form von Tabletten und Injektionen) erreicht werden.

Besonders gute Wirkung kann die Akupunktur in folgenden Bereichen erzielen:

Vorteile

Die Akupunktur setzt auf körpereigene Stoffe und ist praktisch nebenwirkungsfrei! Mögliche Gefahren der Akupunktur sind vergleichsweise gering und lassen sich bei genauer Beachtung der Regeln völlig vermeiden.
Bei vielen "westlichen" Therapieformen muss jedoch oft eine Reihe von unerwünschten (zum Teil sogar bedenklichen) Nebenwirkungen in Kauf genommen werden.

Akupunktur-Nadeln

In den meisten Praxen, so auch in meiner Praxis, werden ausschließlich sanfte und sterile Einmalnadeln nach internationaler GMP-Norm benutzt. Die Behandlung ist nahezu schmerzfrei, weil die Nadeln mehr gleiten als bei normalen Nadelstichen. Außerdem sind Infektionsübertragungen (Hepatitis und andere) völlig ausgeschlossen.

Dauer der Behandlung

Eine Akupunktur-Sitzung dauert ca. 20-40 Minuten. Die Anzahl der Sitzungen (z.B. einmal pro Woche) hängt von der Krankheit ab (auch davon, wie viele medikamentöse Giftstoffe sich bereits "abgelagert" haben). Bei akuten Erkrankungen reichen oft 1 - 4 Behandlungen (in kürzeren Abständen), bei chronischen Erkrankungen sind mehrere Sitzungen (12 - 16 im Wochenabstand, in Einzelfällen auch längere Behandlungen mit dann aber größeren Abständen - z.B. bis zu 4 Wochen) notwendig.

Kosten der Behandlung

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für Akupunkturbehandlungen nur in Einzelfällen, jedoch nicht bei der Behandlung durch Heilpraktiker, und auch dann nicht bei allen Indikationen.
Viele private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten der Behandlung auch beim Heilpraktiker zumindest teilweise (ca 80%), auch für gesetzlich versicherte Patienten mit einer kostengünstigen Zusatzversicherung bei einer privaten Krankenversicherung. Es lohnt, sich darüber zu informieren.
Aus Wettbewerbsgründen können hier keine einzelnen Versicherungen genannt werden.

Liste der Krankheiten, bei denen die WHO (Weltgesundheitsorganisation der Vereinten Nationen) die Anwendung der Akupunktur empfiehlt (Auszug):

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