Lasertherapie
Bei der Laserakupunktur handelt es sich um eine klassische Akupunktur ohne Nadeln. Es gibt unterschiedliche Laserarten. Vorzugsweise wird mit einem Softlaser gearbeitet. Es können hiermit keine chirurgischen Eingriffe getätigt werden. Die Lasereindringtiefe in die Haut beträgt 3 Zentimeter. Da die meisten Akupunkturpunkte weniger als 3 Zentimeter unter der Haut liegen, ist fast jeder Akupunkturpunkt des Körpers zu erreichen. Die Argumentation, dass die Laserakupunktur nicht wirken kann, weil die Eindringtiefe zu gering sei, konnte widerlegt werden. Aus persönlicher praktischer Erfahrung kann ich sagen, dass die Laserakupunktur der Nadelakupunktur in einigen Fällen gleichzusetzen ist. Die Nadelakupunktur ist dort erfolgreicher, wo ich eine ableitende Akupuntur mit starken Reizen, wie z.B. bei akuten Schmerzen, benötige. Bei chronischen Erkrankungen und bei Allergiebehandlungen ist jedoch die Laserakupunktur bzw. eine Kombination mit Nadelakupunktur vorzuziehen. Bei vielen Erkrankungen ist die Kombination aus Nadel- und Laserakupunktur die optimale Therapieform.
Die Vorzüge der Laserakupunktur sind folgende:
- • Es gibt keine Schmerzreize. Daher ist eine Behandlung schon bei Säuglingen möglich
- • Die Angst vor Nadeln entfällt
- • Es gibt keine Kontraindikation für Patienten, die blutverdünnende Medikamente einnehmen müssen
- • Es gibt keine Kontraindikation für Schwangerschaften
- • Die Steuerbarkeit der Laserakupunktur hinsichtlich der Reizstärke ist einfacher als die Nadelakupunktur
Wirkungen und Anwendungen von Softlasern
(Laserkategorie, die keine Erwärmung und Verletzung der Haut verursacht):
- Asthma
- Bluthochdruck (Einsatz an Akupunkturpunkten)
- entzündliche Darmkrankheiten
- Gelenkkrankheiten
- Magengeschwüre
- neurologische Leiden
- Schmerztherapie
- Stimulierung der regenerativen (selbstheilenden) Prozesse im Organismus
- Stoffwechselkrankheiten
- Wundheilung, auch nach Operationen und Knochenbrüchen, Hauttransplantationen, Verbrennungen und Hautkrankheiten