Dr. rer. nat. F. Herfurth
Heilpraktiker - Vorstandsmitglied im VUH

Vitamin B12

Dieses wasserlösliche Vitamin trägt die wissenschaftliche Bezeichnung Cobalamin oder Antiperniziosa-Stoff der Leber.

Vitamin B12 ist ein wichtiger Faktor bei der Umsetzung bestimmter Eiweißbestandteile bei der Verdauung. In Zusammenarbeit mit der Folsäure ist es notwendig für die Blutbildung. Durch Magen-Darm-Erkrankungen, die Antibabypille und durch Alkoholgenuß wird die Verwertung dieses Vitamins gestört.

Vitamin B12 ist in höchster Konzentration in der Leber enthalten, aber auch in Fleisch, Fisch, Ei, Milch, Käse und in pflanzlichen Lebensmitteln, die durch bakterielle Gärung entstanden sind, zum Beispiel in Sauerkraut.

Ein Mangel an Vitamin B12 hat Störungen des Eiweißstoffwechsels, Nervenschädigungen und Blutarmut (Anämie) zur Folge.

In der Medizin findet das Vitamin erfolgreich gegen Formen schmerzhafter Nervenerkrankungen und bestimmter Hautkrankheiten Anwendung.

Bei einer Überdosierung an Vitamin B12 sind keine Folgen bekannt.

Die Einwirkung von Licht, Hitze und Sauerstoff schadet Vitamin B12.

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