Dr. rer. nat. F. Herfurth
Heilpraktiker - Vorstandsmitglied im VUH

Vitamin B2

Die wissenschaftliche Bezeichnung dieses wasserlöslichen Vitamins ist Riboflavin oder auch Laktoflavin.

Vitamin B2 ist notwendig für den Sauerstofftransport im Körper, für gesunde Haut und Schleimhäute. Es ist wichtiger Bestandteil von Enzymen und deshalb sehr wichtig für den Stoffwechsel von Fett, Eiweiß und Kohlenhydraten.

Bei der Verdauung bewirkt es die Aufnahme von Fett aus der Nahrung durch die Darmwand in den Organismus. Deshalb können Magen-Darm-Erkrankungen und Leberschäden die Verwertung des Vitamins stören.

Als gute Quellen erweisen sich Hefe, Eier, Milch und Milchprodukte, Sojabohnen, Getreide, Vollkornprodukte, Seefisch und auch Leber, Schweine-, Rind- und Geflügelfleisch.

Ein Vitamin-B2-Mangel zieht ein typisches Krankheitsbild nach sich, das sich in Schleimhauteinrissen in den Mundwinkeln, Rötung und Schuppung der Haut um Nase und Augen und Schmerzhaftigkeit der Zunge äußert. In der Medizin findet Vitamin B2 Anwendung gegen dieses Krankheitsbild, aber auch gegen Störungen der Fettverwertung im Körper. Weitere Anzeichen für Vitamin-B2-Mangel sind Müdigkeit, verlangsamte Wundheilung und Wachstumsstörungen. In ganz schlimmen Fällen kommt es zu Blutarmut (Anämie).

Bei hohen Dosierungen des Vitamin-B2-Präparats entsteht eine Überversorgung, die zu Juckreiz und akneähnlichen Hautveränderungen führt. Vitamin B2 wird in der Nahrung durch Hitze und Licht beeinträchtigt.

Es treten Kochverluste bis zu 50 Prozent auf.

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