Vitamin B6
Dieses wasserlösliche Vitamin hat die wissenschaftliche Bezeichnung Pyridoxin oder auch Adermin.
Es ist bedeutend für den Eiweißstoffwechsel des Körpers, für das Nervensystem, die Blutbildung sowie die Aufnahme von Eisen aus der Nahrung. Durch Magen-Darm-Erkrankungen, die Antibabypille und durch Alkoholgenuß kann die Verwertung des Vitamins gestört werden.
Vitamin B6 ist vornehmlich enthalten in Hefe, aber auch in Leber, Fleisch, Fisch, Weizenvollkorn, Weizenkeimlingen, Mais, Sojabohnen, Nüssen, Hülsenfrüchten, grünen Bohnen, Kohl und Kartoffeln.
Ein Vitamin-B6-Mangel hat nervöse Störungen, Reizbarkeit, Hautveränderungen, Appetitlosigkeit, Krämpfe, Muskelschwund, Wachstumsstörungen und Blutarmut (Anämie) zur Folge.
In der Medizin findet Vitamin B6 erfolgreich gegen die Seekrankheit und Schwangerschaftserbrechen Anwendung.
Bei einer Überversorgung mit Vitamin B6 durch Präparate kann sich eine bestehende Akne noch verschlechtern.
Die Einwirkungen von Hitze, Licht und Sauerstoff schaden Vitamin B6.
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