Dr. rer. nat. F. Herfurth
Heilpraktiker - Vorstandsmitglied im VUH

Biotin

Vitamin H ist fast ausschließlich unter seiner wissenschaftlichen Bezeichnung Biotin gebräuchlich.

Biotin ist ein wasserlösliches Vitamin, das bedeutend für den Stoffwechsel des Menschen ist. Es steuert den Aufbau von Kohlenhydraten und Fettsäuren, ist wichtig für die Funktionen der Haut und der Schleimhäute, der Haare und für das Nervensystem.

Biotin wird im Körper selbst von den Mikroorganismen im Darm gebildet und ist auch in vielen Lebensmitteln enthalten, zum Beispiel in Leber, Hefe, Milch, Niere, Kartoffeln, Erdnüssen, Erbsen, Pilzen, Eigelb, Schokolade, Haferflocken, Sojabohnen und Weizenkeimen.

Ein Mangel an Biotin ruft Hautentzündungen, Haarausfall, nervöse Störungen und Blutarmut (Anämie) hervor.

In der Medizin wird dieses Vitamin angewendet bei Akne, Furunkulosen, Muskelschmerzen und Säuglingsekzemen.

Zu hohe Dosierungen von Biotin in Präparaten erzeugen Nervenschäden, Verdauungsstörungen und Schlaflosigkeit.

Biotin wird durch Licht und Hitze beeinträchtigt. Es entstehen Kochverluste bis zu 70 Prozent.

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