Vitamin C
Dieses wasserlösliche Vitamin trägt auch die wissenschaftliche Bezeichnung Ascorbinsäure.
Es ist sehr bedeutend für die Zellatmung, Aufbau und Funktionserhaltung des Bindegewebes und der Knochen. Zu den Hormonen, vor allem zu denen der Nebennierenrinde, hat Vitamin C wichtige Beziehungen. Es stärkt die körpereigenen Abwehrkräfte und schützt somit vor Infektionen. Vitamin C fördert die Aufnahme von Eisen aus der Nahrung.
Die Verarbeitung des Vitamins wird gestört durch bestimmte Medikamente, die Antibabypille, Alkohol und Rauchen.
Vitamin C ist stark enthalten in schwarzen Johannisbeeren und Hagebutten, aber auch in Zitrusfrüchten, roten Johannisbeeren, Kiwi, Sanddorn, frischem Obst, Spinat, Sojabohnen, Kohlarten, Kopfsalat, Paprika, Kartoffeln und Tomaten.
Ein Vitamin-C-Mangel äußert sich in Abgespanntheit, Müdigkeit, verminderter geistiger und körperlicher Leistungsfähigkeit, Anfälligkeit für Infektionskrankheiten, Muskelschmerzen, verzögerter Wundheilung und Zahnfleischbluten. Im schlimmsten Falle tritt die Mangelkrankheit Skorbut mit Zahnfleisch- und Hautblutungen auf, gegen die Vitamin C als wirksames Medikament eingesetzt wird.
Bei sehr hoher Dosierung eines Vitamin-C-Präparates können Nierensteine und Durchfall auftreten.
Hitze, Licht sowie die lange Lagerung von Lebensmitteln, die Vitamin C enthalten, können dieses Vitamin beeinträchtigen. Die Kochverluste liegen zwischen 20 und 80 Prozent.
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