Dr. rer. nat. F. Herfurth
Heilpraktiker - Vorstandsmitglied im VUH

Vitamin D

Dieses Vitamin mit der wissenschaftlichen Bezeichnung Calciferol wird nicht nur über die Nahrung aufgenommen, sondern wird aus dessen Vorstufe Ergosterin durch Einfluß der UV-Strahlung des Sonnenlichts in der Haut gebildet. Deshalb kann es im Sommer kaum zu einem Vitamin-D-Mangel kommen.

Vitamin D ist ein fettlösliches Vitamin, das den Einbau von Calcium und Phosphor ins Knochengewebe und somit die Knochenbildung und das Zahnwachstum reguliert. Die Verwertung des Vitamins im Körper kann durch Leberschäden und die Einnahme der Antibabypille gestört werden.

Gute Quellen für Vitamin D sind Fettfische, wie Hering, Aal, Makrele, Lachs, sowie Eier, Lebertran, Sahne, Käse, Butter, Margarine und Öle.

Eine klassische Krankheit infolge Vitamin-D-Mangels ist Rachitis bei Kindern. Bei Erwachsenen kann es zur Knochenerweichung durch die Entkalkung der Knochen kommen.

Die Überversorgung mit Vitamin D, die durch Präparate verursacht wird, hat Appetitlosigkeit, Übelkeit, Schwächezustände, Erbrechen, Kopfschmerzen, abwechselnd Durchfall und Verstopfung zur Folge. Es kommt auch zu Kalziumablagerungen im Herzmuskel und Arterien, Magen und Niere.

Am einfachsten beugt man einem Mangel durch regelmäßigen Aufenthalt an frischer Luft vor.
Sauerstoff und Licht kann Vitamin D schaden, doch da es sehr widerstandsfähig gegen Hitze ist, gibt es kaum Kochverluste.

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