Folsäure
Folsäure wird auch als Blutreifungsstoff bezeichnet und gehört zu den wasserlöslichen Vitaminen.
Es bewirkt die Bildung und Reifung roter Blutkörperchen und anderer Blutzellen in Zusammenarbeit mit Vitamin B12. Folsäure ist wichtig für die Zellteilung und den Zellaufbau und damit auch für die Bildung neuen Gewebes.
Ein Mangel an Eisen, die Einnahme von Antibiotika und der Antibabypille können die Verwertung von Folsäure stören. In der Medizin findet Folsäure als Medikament gegen Anämien und den Mangel an weißen Blutkörperchen Anwendung.
Das Vitamin ist enthalten in Weizenkeimlingen, Sojabohnen, grünem Blattgemüse, Kartoffeln, Karotten, Vollkornerzeugnissen, Hefe, Milch und Milchprodukten, Fleisch, Leber und Niere.
Die Folgen eines Folsäuremangels können Sterilität, Schwangerschaftskomplikationen, Pigmentbildungen, Schleimhautentzündungen, Verdauungsstörungen und Blutarmut (Anämie) sein.
Infolge einer Überversorgung durch Folsäure-Präparate kann es zu Schlafstörungen und Irritationen kommen.
Folsäure kann durch die Einwirkung von Hitze, Säure, Licht und Sauerstoff beeinträchtigt werden.
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