Dr. rer. nat. F. Herfurth
Heilpraktiker - Vorstandsmitglied im VUH

Pantothensäure

Pantothensäure ist ein wasserlösliches Vitamin und wird selten als Vitamin B5 bezeichnet.

Dieses Vitamin ist wichtig für den Stoffwechsel der Eiweiße, Fette und Kohlenhydrate sowie für die Hormonbildung im Körper. Bestimmte Medikamente können die Verwertung von Pantothensäure stören. Auskünfte dazu kann Ihnen Ihr Arzt erteilen.

Pantothensäure ist besonders enthalten in Hefe, Eigelb, Niere, Leber, Weizenkleie, Sojabohnenmehl, Fleisch, Fisch, Milch, Vollkornerzeugnissen, Hülsenfrüchten, Broccoli und Blumenkohl.

Ein Mangel an Pantothensäure führt zu Haut- und Schleimhautentzündungen, Verdauungsstörungen, Appetitlosigkeit, Muskelkrämpfen, Kopfschmerzen, Hautjucken, Haarausfall und Grauwerden der Haare. Deshalb wird Pantothensäure auch als Antigrauehaarefaktor bezeichnet.

Pantothensäuremangel kommt nur sehr selten vor und auch Folgen einer Überversorgung sind nicht bekannt.

In der Medizin findet Pantothensäure Anwendung bei Leberschädigungen, chronischen Katarrhen der Bronchien und der Nase sowie zur Förderung der Wundheilung.

Pantothensäure wird durch Hitzeeinwirkung beeinträchtigt. Es können Kochverluste bis zu 45 Prozent auftreten.

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